Berlin, Deutschland, 25. Juli 2026
Eine Veranstaltung zum Christopher-Street-Day in der deutschen Hauptstadt wurde am Samstagabend mit einem Kleinbus angegriffen. Ein Mensch wurde bei dem Anschlag getötet und 16 weitere verletzt. Die Parade und die Events rund um das Ereignis ziehen jedes Jahr Tausende Besucher an.
Verdächtig war laut Polizei ein 21-jähriger Mann, der Verbindungen zur islamistischen Szene in Berlin gehabt haben soll. Der Verdächtige, Abdul B., flüchtete vom Tatort, die Polizei fahndete nach ihm. Am Sonntagabend wurde er bei einem Polizeieinsatz erschossen, nachdem er auf die Beamten mit einer Stichwaffe zukam.
Leipzig, Deutschland, 4. Mai 2026
Anfang Mai kamen in einer Leipziger Einkaufsstraße zwei Menschen ums Leben und 20 weitere wurden verletzt, als ein Auto in eine Menschenmenge raste. Der Tatverdächtige wird als 33-jähriger Deutscher und Leipziger beschrieben, welcher der Polizei zwar bekannt war, jedoch zuvor nicht wegen ähnlicher Delikte auffällig wurde. Er wurde noch am Tatort festgenommen.
Mannheim, Deutschland, 3. März 2025
Mindestens zwei Menschen wurden 2025 in Mannheim getötet und mehrere verletzt, als ein Autofahrer absichtlich in eine Menschenmenge raste. Der Verdächtige wurde als 40-jähriger Deutscher identifiziert. Ein politisches Motiv wurde ausgeschlossen, obwohl der Mann 2018 wegen eines in den sozialen Medien veröffentlichten Kommentars eine Geldstrafe nach dem deutschen Hasskriminalitätsgesetz hatte zahlen müssen. Er wurde als Täter zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe sowie der Unterbringung in einer forensischen Psychiatrie verurteilt.
München, Deutschland, 13. Februar 2025
Im Februar 2025 wurden in München eine 37-jährige Frau und ihre zweijährige Tochter getötet, als ein Auto in eine Demonstration der Gewerkschaft ver.di raste. Zahlreiche Menschen wurden verletzt. Ein 25-jähriger Afghane wurde noch am Tatort festgenommen und daraufhin wegen Mordes an den beiden sowie wegen versuchten Mordes an Dutzenden weiteren Personen angeklagt.
New Orleans, USA, 1. Januar 2025
Ein Fahrzeug raste am Neujahrsmorgen gegen 3:15 Uhr in eine Menge von Feiernden in New Orleans. 15 Menschen starben, Dutzende wurden verletzt. Unter den Toten sind drei Personen, die anschließend bei einem Schusswechsel ums Leben kamen: der Fahrer des Wagens und zwei Polizeibeamte. Das FBI stufte den Vorfall als Terroranschlag ein.
Magdeburg, Deutschland, 20. Dezember 2024
Sechs Menschen starben und mehr als 300 wurden verletzt, als ein Mann mit einem gemieteten SUV in einen Weihnachtsmarkt im Osten Deutschlands raste. Der Verdächtige, ein 50-jähriger Arzt aus Saudi-Arabien, der in der Vergangenheit anti-muslimische Ansichten und Unterstützung für die in Teilen rechtsextreme Partei AfD geäußert hatte, wurde am Tatort festgenommen. Er wurde im Juni 2026 zu lebenslanger Haft verurteilt und es wurde die besondere Schwere der Schuld festgestellt. Eine vorzeitige Entlassung aus der Haft nach 15 Jahren ist damit nahezu ausgeschlossen.
Zhuhai, China, 11. November 2024
Ein 62-jähriger Fahrer raste mit einem kleinen SUV in eine Gruppe von Menschen, die auf einer Sportanlage im Süden Chinas trainierten. Bei dem Vorfall, der mit mindestens 38 Todesopfern das schlimmste Massaker des Landes seit vielen Jahren war, wurden zudem 43 Menschen verletzt. Die Behörden erklärten, der Täter sei wegen seiner Scheidung verärgert gewesen, gaben jedoch keine weiteren Details zu seinem Motiv bekannt. Der Mann wurde festgenommen und im Dezember zum Tode verurteilt. Im Januar 2025 wurde er hingerichtet.
London, Kanada, 6. Juni 2021
Vier Mitglieder einer muslimischen Familie, die gerade spazieren gingen, wurden von einem Angreifer mit einem Pickup-Truck erfasst und getötet. Kanadas damaliger Premierminister Justin Trudeau bezeichnete den Vorfall als "Terroranschlag, motiviert durch Hass". Der 23-jährige weiße Nationalist, der die Tat beging, wurde zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt.
Toronto, Kanada, 23. April 2018
Ein 25-jähriger Kanadier fuhr mit einem gemieteten Van in eine Gruppe von überwiegend weiblichen Fußgängern auf einer Hauptstraße in Toronto. Dabei wurden zehn Menschen getötet und 16 verletzt. Der Täter gab an, Teil der Online-Community "Incel" von sexuell frustrierten Männern zu sein. Er wurde zu einer lebenslangen Haftstrafe ohne die Möglichkeit auf Bewährung nach 25 Jahren verurteilt.
New York, USA, 31. Oktober 2017
Ein usbekischer Staatsbürger tötete acht Menschen und verletzte zwölf weitere, als er mit einem gemieteten Pickup auf einen Radweg in New York City fuhr. Angestachelt wurde er durch einen Aufruf der militanten Terrorgruppe "Islamischer Staat". Er wurde zu acht aufeinanderfolgenden lebenslangen Haftstrafen sowie zusätzlich 260 Jahren Haft verurteilt.
Barcelona, Spanien, 17. August 2017
Ein Mann raste mit einem Van in die Menschen auf der überfüllten Las Ramblas Promenade in Barcelona. 14 Menschen wurden dabei getötet, viele weitere wurden verletzt. Die Terrorgruppe "Islamischer Staat" bekannte sich zu dem Angriff. Mitglieder derselben Terrorzelle verübten kurz darauf einen ähnlichen Autoangriff im benachbarten Ferienort Cambrils, bevor sie von der Polizei erschossen wurden. Der Täter des Las-Ramblas-Angriffs wurde am 21. August nach mehreren Tagen auf der Flucht von der Polizei erschossen.
Charlottesville, USA, 12. August 2017
Ein weißer Rassist fuhr absichtlich mit seinem Auto in eine Gruppe von Demonstranten, die gegen eine Kundgebung der Organisation "Unite the Right" (Vereint die Rechte) protestierten. Dabei wurde eine Frau getötet und viele Menschen verletzt. Der Täter wurde zu einer lebenslangen Haftstrafe ohne Möglichkeit auf Bewährung verurteilt.
London, Großbritannien, März bis Juni 2017
Das Jahr 2017 war von einer Reihe von Fahrzeugangriffen in der britischen Hauptstadt geprägt. Am 22. März raste ein 52-jähriger britischer Staatsbürger mit einem SUV in eine Menschenmenge auf der Westminster Bridge. Er tötete vier Personen, bevor er einen Polizisten erstach. Der Täter, ein zum Islam konvertierter Mann, erklärte, er führe einen Dschihad als Rache für westliche Militäraktionen in muslimischen Ländern. Er wurde von der Polizei erschossen.
Am 3. Juni überfuhren drei islamistische Angreifer mit einem Van Fußgänger auf der London Bridge, bevor sie Menschen auf dem Borough Market erstachen. Acht Menschen starben. Die Täter wurden von der Polizei erschossen.
Später im selben Monat, am 19. Juni, fuhr ein 47-jähriger Mann, der durch rechtsextreme Ideen radikalisiert worden war, mit einem Van in eine Gruppe von Gläubigen vor einer Moschee im Londoner Stadtteil Finsbury Park. Dabei tötete er einen Mann und verletzte 15 weitere Personen. Er wurde festgenommen und später zu einer lebenslangen, mindestens 43-jährigen Haftstrafe verurteilt.
Melbourne, Australien, 20. Januar 2017
Sechs Menschen wurden getötet und mehr als 30 verletzt, als ein Fahrzeug mittags in eine Fußgängerzone in Australiens zweitgrößter Stadt fuhr. Der Täter befand sich in einem Zustand drogeninduzierter Psychose. Er wurde zu lebenslanger Haft mit einer Mindestverbüßungszeit von 46 Jahren verurteilt.
Berlin, Deutschland, 19. Dezember 2016
Ein abgelehnter Asylbewerber aus Tunesien fuhr mit einem gestohlenen Lkw in einen Weihnachtsmarkt in Berlin. Dabei starben 13 Menschen, Dutzende weitere wurden verletzt. Der Täter wurde Tage später bei einem Schusswechsel in Italien getötet. Die Terrorgorganisation "Islamischer Staat" bekannte sich zu der Tat.
Nizza, Frankreich, 14. Juli 2016
Ein in Tunesien geborener französischer Staatsbürger fuhr mit einem Miet-LKW fast zwei Kilometer entlang einer Promenade in Nizza, die voll von Touristen war. Bei dem Angriff in dem Badeort an der Côte d’Azur, der am französischen Nationalfeiertag stattfand, starben 86 Menschen, was ihn zur tödlichsten Tat dieser Art macht. Der Täter wurde am Tatort gestoppt und erschossen.
Aus dem Englischen adaptiert. Der Beitrag aus dem Jahr 2025 wurde im Juli 2026 ergänzt und aktualisiert.