Vor 23 Stunden

Liveblog zu Angriff auf CSD: ++ Dobrindt: "Keine weitere Gefährdung" ++

Nach dem Tod des Tatverdächtigen vom Anschlag beim CSD in Berlin geht Bundesinnenminister Dobrindt von keiner weiteren Gefährdung aus. Die Bundesanwaltschaft hat die Ermittlungen in dem Fall übernommen.

Stand: 26.07.2026 • 23:18 Uhr

Nach dem Tod des Tatverdächtigen vom Anschlag beim CSD in Berlin geht Bundesinnenminister Dobrindt von keiner weiteren Gefährdung aus. Die Bundesanwaltschaft hat die Ermittlungen in dem Fall übernommen.

Dobrindt: "Gehen von keiner weiteren Gefährdung aus"

Bundesanwaltschaft hat CSD-Ermittlungen übernommen

Tatverdächtiger des CSD-Anschlags tot

Alle Verletzten laut Polizei außer Lebensgefahr

Wegner verteidigt Sicherheitsvorkehrungen

Dobrindt geht von islamistischem Terror aus

Wir beenden an dieser Stelle für heute den Liveblog. Danke für Ihr Interesse.

Nach dem mutmaßlich islamistisch motivierten Terroranschlag am Rande des Christopher Street Day (CSD) in Berlin ist das Brandenburger Tor in den Regenbogenfarben angeleuchtet worden. Die Farben gelten als Symbol der queeren Szene und stehen für Vielfalt und Toleranz. Sie sind seit Sonnenuntergang an das Wahrzeichen in Berlins Mitte projiziert.

"Berlin, Stadt der Freiheit" steht seit dem Abend auf dem in Regenbogenfarben angeleuchteten Brandenburger Tor.

Rund 24 Stunden nach dem mutmaßlich islamistischen Terroranschlag in Berlin hat Bundeskanzler Friedrich Merz die Menschen dazu aufgefordert, sich nicht einschüchtern zu lassen. Noch in der Nacht habe er überlegt, ob er der Einladung nach Paderborn zum traditionellen Libori-Mahl folgen solle. Er habe sich aber schnell entschlossen, seine Zusage einzuhalten. "Gewalt beginnt nicht erst mit einem Anschlag. Gewalt beginnt mit Intoleranz, mit Ausgrenzung, mit Diskriminierung, dummen Redensarten und schlechten Witzen", sagte der CDU-Politiker vor der Libori-Gilde im historischen Rathaus.

Die Gilde ist eine Gruppe aus Unternehmern und engagierten Bürgern der Stadt. Merz hielt bei der Traditionsveranstaltung eine Rede zum Thema Europa, ging aber zu Beginn auf den Anschlag in Berlin ein.

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) geht nach dem Anschlag von Berlin und dem Tod des Tatverdächtigen von keiner weiteren Gefährdung aus. Im ARD-Brennpunkt sagte er, es gebe zwar eine weitere "Person, die in Betrachtung ist", das habe sich bisher jedoch "nicht erhärtet", sei aber auch noch nicht abgeschlossen. Dennoch gehe man "von keiner weiteren Gefährdung aus".

Einen Tag nach dem tödlichen Anschlag am Rande des Christopher Street Day (CSD) in Berlin findet in Frankfurt am Main eine Mahnwache zum Gedenken an die Opfer statt. Die Veranstaltung hat um 18 Uhr auf dem Römerberg begonnen und soll den Opfern, deren Angehörigen sowie allen Betroffenen ein Zeichen der Solidarität und des Zusammenhalts senden. Zu der Mahnwache haben die Organisatoren des CSD Frankfurt gemeinsam mit Fridays for Future Frankfurt aufgerufen.

Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner hat sich erleichtert darüber gezeigt, dass der Tatverdächtige des mutmaßlich islamistisch motivierten Terroranschlags am Rande des Christopher Street Days (CSD) gestellt wurde. "Dass die Berliner Polizei innerhalb von 24 Stunden den Tatverdächtigen hat, ist ein großer Erfolg der Ermittlungsbehörden", sagte der CDU-Politiker am Abend im rbb.

Die Polizei hatte am späten Nachmittag einen 21 Jahre alten Tatverdächtigen, der zum islamistischen Spektrum gehören soll, bei einem Einsatz in Spandau erschossen.

Die Bundesanwaltschaft hat die Ermittlungen zu dem mutmaßlich islamistischen Terroranschlag am Rande des Berliner Christopher Street Days (CSD) übernommen. Das sagte eine Sprecherin der Karlsruher Behörde.

Laut Berliner Polizei ist der Tatverdächtige gegen 18 Uhr bei einem Einsatz in einer Kleingartenanlage in Spandau durch Schüsse der Polizei getötet worden. "Nach bisherigen Erkenntnissen soll er mit einer Stichwaffe auf unsere Einsatzkräfte zugelaufen sein, daraufhin kam es zum polizeilichen Schusswaffengebrauch durch unser SEK Berlin", schreibt die Behörde auf X. "Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen durch die Berliner Feuerwehr verstarb er noch am Einsatzort", heißt es weiter.

Nach dem Anschlag auf den Christopher Street Day in Berlin ist der gesuchte Tatverdächtige nach Informationen des rbb bei einem Polizeieinsatz erschossen worden. Die Einsatzkräfte waren demnach zu einer Gartenlaube in Berlin ausgerückt. Dazu Informationen von Felix Edeha, ARD-aktuell.

Bundeskanzler Friedrich Merz hat den Tatort des Anschlags am Rande des Berliner CSD besucht. Der CDU-Politiker machte sich nach einer Andacht auf den Weg zu der Stelle im Tiergarten und legte Blumen ab. Unter anderem mit Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU), Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) und Berlins Innensenatorin Iris Spranger (SPD) hielt er kurz inne und gedachte der Opfer.

Der mutmaßliche Täter hat im vergangenen Jahr mehrmals versucht, der Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) anzuschließen. Das teilte die Berliner Generalstaatsanwaltschaft mit. Demnach versuchte Abdul B. erfolglos, über die Türkei nach Mauretanien auszureisen. Wenig später reiste er dann über die Türkei in den Libanon, "um von dort aus nach Syrien zu gelangen".

Im Libanon soll er zu Personen Kontakt aufgenommen haben, die möglicherweise Mitglieder des IS waren. Dort sei er festgenommen worden. Ein Militärgericht habe ihn zu drei Monaten Haft verurteilt. Nach seiner Haftentlassung sei Abdul B. am 17. November 2025 nach Deutschland zurückgekehrt und bei der Einreise erneut festgenommen worden.

Dann war Abdul B. monatelang in Untersuchungshaft, ehe er am 12. Mai von einem Jugendschöffengericht "wegen der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat in einem Fall sowie der Zuwiderhandlung gegen ein vollziehbares Verbot nach dem Vereinsgesetz in zwei Fällen zu einer Jugendstrafe von einem Jahr und zehn Monaten", verurteilt wurde. Die Verurteilung ist nicht rechtskräftig, da die Generalstaatsanwaltschaft Berufung eingelegt habe, um eine "höhere, nicht mehr bewährungsfähige Jugendstrafe" zu erwirken.

Die Veranstalter des Christopher Street Day (CSD) in Berlin haben nach dem Anschlag am Rande der großen Abschlussparty vor vorschnellen Urteilen und Wertungen gewarnt. "Wir wollen nicht, dass diese Tat für politische Zwecke instrumentalisiert wird oder Menschen unter Generalverdacht gestellt werden", sagte ein Sprecher vor Journalisten in Berlin. "Hinter solcher Gewalt steckt der Versuch, unsere Gesellschaft zu spalten und Menschen gegeneinander aufzuhetzen." Das werden man als Berliner CSD nicht zulassen.

Nach dem Anschlag am Rande des Christopher Street Day (CSD) hat Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner das Krisenmanagement gelobt. "Ich bin unserer Polizei, unserer Feuerwehr, den Hilfsorganisationen sehr dankbar, die sofort funktioniert haben", sagte der CDU-Politiker nach einer Sondersitzung des Berliner Senats.

Dankbar sei er aber auch den Veranstaltern des CSD. "Dass das so reibungslos gelaufen ist, dass keine Panik ausgebrochen ist, dass nicht noch Schlimmeres passiert ist, liegt auch an der guten Zusammenarbeit der Berliner Polizei mit dem CSD-Verein."

In der evangelischen Marienkirche in Berlin-Mitte haben Hunderte Menschen der Opfer des Anschlags in Berlin gedacht. An der Feier nahmen am Nachmittag auch Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und weitere Mitglieder der Bundesregierung teil, darunter Bildungsministerin Karin Prien (CDU) und Justizministerin Stefanie Hubig (SPD). Auch Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) und weitere Landespolitiker, Polizeipräsidentin Barbara Slowik Meisel und die muslimische Imamin Seyran Ates waren zu dem Gottesdienst gekommen.

Merz sagte: "Diese Taten haben nur einen Zweck: Sie wollen unsere Gesellschaft spalten, sie wollen uns das Wichtigste nehmen, was wir haben, nämlich unsere Offenheit und unsere Freiheit". Diese Straftäter und Extremisten hätten keinen Platz in der Mitte unserer Gesellschaft. "Wir sind mehr, wir sind stärker", sagte Merz.

Die Imamin Ates betonte, wer im Namen Gottes Hass auf Menschen predige, weil sie lieben, missbrauche den Glauben. Der Anschlag habe nicht nur einzelnen Menschen gegolten, sondern auch der Freiheit, der Liebe und der Demokratie.

Der Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Christian Stäblein sagte, queeres Leben und Lieben wohne "im Herzen dieser Stadt". Dies ließen sich die Menschen in Berlin nicht nehmen.

Wie konnte ein polizeibekannter Islamist offenbar einen Angriff in Berlin verüben? Nach dem Anschlag auf Teilnehmer des Christopher Street Days in Berlin werden die Fragen an die Behörden lauter. Nach Recherchen NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung fiel 21-jährige Tatverdächtige Abdul B. bereits vor Jahren als Islamist auf und soll bis zuletzt unter Beobachtung der Polizei gestanden haben. Er soll bereits von seinem 16. Lebensjahr an dem Verfassungsschutz bekannt gewesen sein.

Die Bundesanwaltschaft wird die Ermittlungen zu dem mutmaßlich islamistischen Terroranschlag übernehmen. Das kündigte Bundesjustizministerin Stefanie Hubig an. "Der Innenminister hat bereits mitgeteilt, dass es sich um einen islamistischen Anschlag handelt. Der Generalbundesanwalt wird die Ermittlungen übernehmen", sagte die SPD-Politikerin. "Natürlich werden wir die Verantwortlichen mit aller Härte verfolgen und dann auch vor ein Gericht stellen."

Der Generalbundesanwalt ist die oberste Anklagebehörde in Deutschland. Er ist unter anderem zuständig für Fälle von islamistisch motiviertem Terrorismus. Zudem kann er solche mit besonderer Bedeutung an sich ziehen.

Der dringende Tatverdacht gegen Abdul B. richte sich vor allem auf die Anmietung des Tatfahrzeugs, berichtet ARD-Terrorismusexperte Holger Schmidt. Es sei auf seinen Namen angemietet worden, hinzu komme seine Vorgeschichte mit Verbindungen zum sogenannten Islamischen Staat. Zuletzt hatte er an einem gerichtlich angeordneten Deradikalisierungsprogramm teilgenommen. "Das wird die Debatte bestimmen mit der Frage, konnte man die Gewaltbereitschaft in ihm - wenn sie denn so war - so erkennen, dass mehr hätte getan werden müssen", sagt Schmidt.

Nach dem Angriff am Rande des CSD in Berlin gibt die Polizei mit Blick auf die Verletzten Entwarnung. Sie seien nicht mehr in Lebensgefahr, sagte ein Sprecher der Polizei. Niemand der Verletzten in den Krankenhäusern sei momentan in einem kritischen, lebensbedrohlichen Zustand. Bei dem Angriff starb nach Angaben von Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) ein Mensch, 29 weitere wurden verletzt oder schwerstverletzt.

Der Bundesopferbeauftragte Roland Weber hat die Betreuung der Betroffenen des Angriffs auf den Christopher Street Day in Berlin übernommen. "Mein Team und ich sind gemeinsam mit der Zentralen Anlaufstelle des Landes Berlin für Betroffene von Terroranschlägen und Großschadensereignissen und für deren Angehörige da", erklärte Weber. Nach Angaben des Bundesjustizministeriums kann der Opferbeauftragte bei Bedarf psychosoziale, praktische und finanzielle Hilfen vermitteln.

Über den 21-jährigen Tatverdächtigen Abdul B. wisse man laut ARD-Terrorismusexperte Holger Schmidt mittlerweile, "dass er vor einigen Monaten versucht haben soll, von Deutschland aus sich dem sogenannten Islamischen Staat, also der islamistischen Terrororganisation im Großraum Syrien, anzuschließen". Er sei zu diesem Zweck aus Deutschland ausgereist "aber nur bis in den Libanon gekommen". Dort sei er von Sicherheitskräften festgehalten worden und dann nach Deutschland zurückgeschickt worden sein. Dies habe zu dem Verfahren geführt in dem er zu einer Jugendstrafe von einem Jahr und 10 Monaten auf Bewährung verurteilt worden sei.

Die Fahndung nach dem Mann laufe nun "mit allem, was zur Verfügung steht", so Schmidt. "Aber es geht natürlich auch um Hinweise aus der Bevölkerung, es geht um mögliche Videoaufnahmen und es geht beispielsweise auch um das, was Spürhunde möglicherweise vom Tatort an Anwitterung aufnehmen können." Letzteres habe dazu geführt, "dass es im Anhalter Bahnhof in Berlin auch eine Durchsuchungsaktion gegeben hat".

Nach dem Tatverdächtigen für den mutmaßlichen islamistisch motivierten Terroranschlag wird bundesweit gefahndet. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) sprach bei einem Statement von einem großen Kräfteeinsatz von Polizei und Bundespolizei. Das betreffe nicht nur Berlin, sondern auch Bahnhöfe und Flughäfen in ganz Deutschland sowie die Grenzen.

Die Bundespolizei teilte mit, ihre Präsenz sei sichtbar verstärkt worden, insbesondere an Flughäfen, im Bahnbereich und in der Grenzfahndung. "Die Maßnahmen der Bundespolizei befinden sich auf einem hohen Niveau." Die Berliner Generalstaatsanwaltschaft teilte mit, die Fahndung dauere an. "Das Strafverfahren liegt bei uns." Eine Sprecherin der Generalbundesanwaltschaft ergänzte, in engem Kontakt mit anderen Behörden zu stehen. "Eine Übernahme der Ermittlungen wird geprüft."

Nach dem mutmaßlich islamistisch motivierten Angriff auf feiernde Menschen beim Christopher Street Day in Berlin soll die Sicherheit auch bei den Feiern der queeren Community in Hamburg noch einmal überprüft werden. "Der Anschlag in Berlin überschattet auch den Beginn der Pride Week in Hamburg", sagte Bürgermeister Peter Tschentscher. Zu der Hamburger CSD-Parade werden am kommenden Samstag Hunderttausende Menschen erwartet, die vorgelagerte Pride Week hatte an diesem Wochenende begonnen. Tschentscher versprach, "Hamburger Sicherheitsbehörden tun alles, um die CSD-Demonstration und die Veranstaltungen der Pride-Week in unserer Stadt zu schützen".

Zu der Hamburger CSD-Parade sei man nach der Tat von Berlin im Austausch mit Polizei, sagte Manuel Opitz, Sprecher von Hamburg Pride. "Wichtig ist, dass wir uns nicht unsichtbar machen lassen von Gewalt. Das was wir jetzt brauchen, ist der Rückhalt aus der Stadtgesellschaft", sagte er. "Deswegen rufen wir alle Hamburgerinnen und Hamburger auf, sich am CSD zu beteiligen."

Nach dem Angriff am Rande des Berliner Christopher Street Days haben Hunderte Menschen am Brandenburger Tor der Opfer gedacht und eine Schweigeminute abgehalten. "Gestern war ein Angriff auf uns alle, auf alle unsere Eventitäten, auf unsere Existenzen, auf unsere Gemeinschaft und unsere Demokratie. Und wir lassen uns davon nicht unterkriegen", hieß es in einem der Redebeiträge auf einer Bühne.

Menschen legten Blumen nieder, zündeten Kerzen an und lagen sich in den Armen, andere hielten Regenbogenflaggen und Plakate und Banner hoch, darauf stand etwa "Hass ist tödlich", "Ein Angriff auf eine ist ein Angriff auf uns alle" oder "We will dance again". An der Bühne auf dem Pariser Platz hing ein Banner mit der Aufschrift "Protect queer lives".

Das Gelände war teils durch Absperrungen gesichert, auch dahinter beteiligten sich viele Menschen an dem Gedenken. Ein Hubschrauber kreiste über dem Gelände.

Kai Wegner, Regierender Bürgermeister von Berlin, hat vor Journalisten betont, dass Berlin für Weltoffenheit stehe. "Gestern hat Berlin einen tollen Tag gefeiert. Berlin war bunt, Berlin hat gezeigt wie vielfältig, wie offen diese Stadt ist. Sie hat einmal mehr gezeigt, dass Berlin die Stadt der Freiheit ist und bunt eine schöne Farbe." Nach 22 Uhr sei es "sehr dunkel" geworden.

Die Berliner Sportklubs Union, Hertha BSC und Füchse haben "erschüttert" auf den Anschlag auf den CSD in der Hauptstadt reagiert. "Unser Mitgefühl gilt der Familie der verstorbenen Person und allen Verletzten", schrieb der Fußball-Zweitligist Hertha bei Instagram. Der Handball-Bundesligist Füchse Berlin äußerte sich auf X: "Unsere Gedanken sind bei den Opfern, Angehörigen, Verletzten und denjenigen, die diese schreckliche Tat mitansehen mussten." Ähnlich äußerte sich der Fußball-Bundesligist Union. "Der Schock sitzt tief. Unsere Herzen sind schwer", teilten die Köpenicker auf Instagram mit und betonten: "Wir bleiben bunt. Wir bleiben wild. Wir bleiben laut."

Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) hat die Sicherheitsmaßnahmen beim CSD als sehr gut verteidigt. "Wir haben beim CSD eine hohe Sicherheit gehabt", sagte Wegner am Nachmittag in der Nähe des Tatorts. Wegner betonte: "Die Strecke des CSD wurde nicht getroffen. Dort ist der Täter nicht drauf gekommen. Weil die Polizei, die Sicherheitsbehörden, diesen Christopher Street Day abgesichert haben. Aber rund 400 Meter daneben sind immer noch Besucherinnen und Besucher, viele Menschen, die die Veranstaltung verlassen haben oder wieder hingehen wollten."

Er forderte eine Auseinandersetzung mit der Frage, wie Großveranstaltungen in Zukunft trotzdem weiter sicher durchgeführt werden können. Wegner dankt zudem den Veranstaltern. Der CSD-Verein habe "sehr professionell reagiert". An der Abschlussveranstaltung am Brandenburger Tor hätten Hunderttausende Menschen gefeiert, bis "diese Nachricht" kam. Dass die Veranstaltung in Ruhe und ohne Panik beendet wurde, sei der guten Zusammenarbeit von Veranstaltern und der Polizei zu verdanken.

Der Berliner Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) hat für 15 Uhr eine Sondersitzung des Senats angekündigt. In der St. Marienkirche sei zudem ein Trauergottesdienst geplant, daran soll auch Bundeskanzler Friedrich Merz teilnehmen und anschließend eine Erklärung abgeben. Die Tat sei ein "Angriff auf uns alle, auf unsere Art des Zusammenlebens" gewesen. "Damit muss Schluss sein", sagte er bei der Pressekonferenz mit Bundesinnenminister Dobrindt. Wegner dankte den Sicherheitsbehörden und lobte die Zusammenarbeit zwischen Land und Bund.

Der Tatverdächtige sei mutmaßlich auch mit einer Machete auf Passanten losgegangen, sagte Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) in Berlin. Zuvor hatte er am Samstagabend mit einem Auto Menschen angefahren. "Wir stehen fassungslos und tieferschüttert, unsere Gedanken unsere Trauer und unsere Gebete sind bei den Angehörigen und den Verletzten", sagte Dobrindt.

Laut Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) deutet derzeit alles auf einen islamistischen Terroranschlag hin. Nach dem Tatverdächtigen Abdul B. werde mit "sehr hohem" Polizeieinsatz, auch an Bahnhöfen, Flughäfen und Grenzen gefahndet. B. sei deutscher Staatsbürger und 2005 in der Bundesrepublik geboren worden. Die Familie des 21-Jährigen stammt aus dem Libanon, seine Mutter sei 2002 eingebürgert worden. Er sei bereits zu einer Haftstrafe auf Bewährung verurteilt worden. Warum, sagte Dobrindt zunächst nicht. Er habe eine klare Radikalisierungsgeschichte und sei durch mehrere Straftaten aufgefallen.

Eine Frau sei getötet worden, zudem gebe es "29 Verletzte und Schwerstverletzte", sagte der Minister. Dobrindt sagte, auch mit Blick auf weitere CSD-Veranstaltungen, dass die Gefahr von Nachahmungstaten nicht ausgeschlossen werden könne.

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) tritt in Kürze vor die Presse um sich zum Stand der Ermittlungen zu äußern. Verfolgen Sie die Pressekonferenz live bei tagesschau24.

"Wir sind alle unglaublich traurig", sagt CSD-Teilnehmer und Autor Johannes Kram. "Es sind jetzt in dieser Sekunde Menschen in Lebensgefahr, Menschen aus unserer Community, die gestern feiern wollten." Er war gestern zum Tatzeitpunkt an der Bühne am Brandenburger Tor. "Es war auf eine gespenstische Art beeindruckend, weil innerhalb von Sekunden implodiert diese Veranstaltung." Obwohl die ausgelassene Feier abrupt beendet wurde, seien die Menschen nach dem Abbruch in Ruhe nach Hause gegangen.

Ihm sei wichtig, "dass wir alle zugeben, dass es ein Problem gibt, weil alle immer sagen, es gibt doch kein Problem mit Homophobie, und wir alle haben homophobe Anteile in uns. Das ist einfach, wir sind einfach anders erzogen worden in einer Gesellschaft, wo natürlich hetero die Normalität ist."

Die SPD-Parteichefs Lars Klingbeil und Bärbel Bas drücken ihre Erschütterung aus. "Der CSD steht für das Recht jedes Menschen, frei und selbstbestimmt zu leben", sagte Klingbeil. Das "werden wir verteidigen". Bas sagte: "Die grausame Tat am Rande des Berliner CSD erschüttert mich zutiefst." Die SPD-Spitze fordert lückenlose Aufklärung und Bestrafung.

SPD-Fraktionschef Matthias Miersch sagte: "Ich war selbst oft beim CSD, als schwuler Mann weiß ich, wofür dieser Tag steht: für Freiheit, für gleiche Rechte, für das Recht, einfach man selbst zu sein. All das wurde in Berlin auf abscheuliche Art angegriffen."

Die Landesbischöfin der evangelischen Nordkirche, Kristina Kühnbaum-Schmidt, hat mit Fassungslosigkeit auf den mutmaßlichen Anschlag reagiert. "Die Nachrichten über den Anschlag auf den Christopher Street Day in Berlin erschüttern mich zutiefst", teilte die Landesbischöfin auf ihrem Instagram-Kanal mit. Sie trauere um den Menschen, der sein Leben verloren habe, und bete für die Verletzten, ihre Angehörigen "und alle, die dieses furchtbare Geschehen miterleben mussten".

Gewalt sei immer ein Angriff auf die Würde, die Freiheit und die Sicherheit von allen. "Als Kirche stehen wir an der Seite derjenigen, die für Vielfalt, Respekt und die Freiheit eintreten, lieben zu dürfen, wen ihr Herz wählt - denn Liebe tut der Seele gut", so Kühnbaum-Schmidt weiter.

Trotz des Angriffs in Berlin soll der CSD in Stuttgart am Sonntag wie geplant fortgesetzt werden. "Hass, Gewalt und Terror dürfen nicht darüber entscheiden, ob queere Menschen sichtbar sind oder ihren Platz im öffentlichen Raum einnehmen", hieß es von den Organisatoren.

Die Sicherheitslage für die Veranstaltungen sei von den Sicherheitsbehörden nicht neu eingestuft worden, dennoch erhöhe die Polizei ihre Präsenz. Während des Programms soll der Opfer des Angriffs in Berlin gedacht werden.

Die Veranstalter der Hamburger Pride Week haben nach dem tödlichen Angriff am Rande des Berliner Christopher Street Day (CSD) zu einer Demonstration in der Hamburger Innenstadt aufgerufen. "Wir sind in Gedanken bei der Berliner Community", heißt es in dem bei Instagram verbreiteten Aufruf. Die Demonstration soll am Nachmittag um 16.00 Uhr an der Ecke Neuer Jungfernstieg/Lombardsbrücke stattfinden.

Menschen legen Blumen nieder und hinterlassen Botschaften in der Nähe des Tatortes.

Noch in der Nacht soll es eine Festnahme gegeben haben. Dabei soll es sich nach rbb-Informationen um einen Mann mit iranischer Staatsbürgerschaft handeln. Die Polizei geht davon aus, dass er mit im Auto saß.

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther hat den Angriff eines Autofahrers auf feiernde Menschen am Rande des Berliner CSD als islamistischen Terror bezeichnet. Was sich über die Hintergründe der Tat abzeichne, mache ihn „fassungslos“, sagte er mit Blick auf einen Tatverdächtigen, der laut Berliner Polizei der islamistischen Szene zugerechnet wird.

Die Berliner Charité hat einen Überblick zum Zustand der von ihr versorgten Patienten gegeben. "Die Charité hat gestern Nacht acht auf dem CSD verletzte Menschen versorgt, vier konnten inzwischen entlassen werden", schrieb ein Sprecher des Klinikums. Vier weitere Patienten werden ihm zufolge aktuell auf Intensivstationen behandelt. Es bestehe "zum jetzigen Zeitpunkt keine Lebensgefahr".

Nach Informationen von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung hatte der Tatverdächtige Abdul B. die Auflage erhalten, Gespräche mit einer Deradikalisierungs-Beratungsstelle wahrzunehmen. Zuerst hatte die Zeitung Welt darüber berichtet.

Aktuell befand er sich noch in einem sogenannten Clearingprozess. Das heißt, die Beratungsstelle, eine NGO, hatte noch nicht entschieden, ihn als Beratungsfall aufzunehmen. Demnach hätten erst zwei Termine stattgefunden, der dritte sollte in der kommenden Woche folgen. Diese seien zunächst freiwillig gewesen.

In den Beratungsgesprächen soll B. sich als komplexer Fall erwiesen haben, was seine ideologische Haltung angeht. Er sei zwar freundlich und angepasst gewesen, aber Zweifel an der Ernsthaftigkeit der Gespräche hätten bei den Beratern vorgelegen.

Nach dem Angriff am Rande des Berliner Christopher Street Days (CSD) durchsuchen Polizisten das Gebiet rund um den Wagen, der in eine Menschenmenge gefahren war. Die Polizisten sammelten sich zunächst vor dem Gebiet im Tiergarten und starteten kurz nach 11.00 Uhr mit der Suchaktion.

Was ist über den Tatverlauf bekannt? Welche Informationen sind über den mutmaßlichen Täter bekannt? Und wie haben Politiker auf den Angriff beim Christopher Street Day reagiert? Hintergründe in einem FAQ.

Nach Informationen von SZ, NDR und WDR war der Tatverdächtige Abdul B. als islamistischer "Gefährder" eingestuft. Sicherheitsbehörden schätzten ihn demnach als radikalisiert und gewaltbereit ein. Er soll versucht haben, nach Syrien auszureisen, um sich dem "Islamischen Staat" anzuschließen.

Demnach wurde er Ende 2025 bei einer Rückreise aus dem Libanon am Berliner Flughafen BER festgenommen. Laut Ermittlerkreisen soll er wegen des Verdachts auf Vorbereitung einer terroristischen Straftat bis Mai 2026 in Untersuchungshaft gesessen haben.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat sich erschüttert über den mutmaßlichen Anschlag auf den Christopher Street Day in Berlin geäußert. "Diese Tat ist ein Angriff auf unsere offene Gesellschaft, auf unsere Art zu leben und zusammenzuleben“, sagte Steinmeier in Hamm laut Redemanuskript.

Seine Gedanken seien bei den Angehörigen und Freunden der beim Anschlag getöteten Frau und den Schwerverletzten, sagte Steinmeier, der in Hamm das große Tempelfest der Hinduistischen Gemeinde in Deutschland besuchte.

Nach dem Angriff auf die Christopher-Street-Kundgebung werden im Zuge der Ermittlungen weitere Details bekannt. ARD-Terrorismusexperte Holger Schmidt erklärte auf tagesschau24, dass der mutmaßliche Täter Abdul B. offenbar den weißen Transporter selbst angemietet haben soll.

Ob er ihn selbst gefahren habe oder Beifahrer war und welche Rolle er bei dem Angriff spielte, sei noch unklar. Die Ermittlungen würden jetzt auch darauf ausgerichtet, ob Hintermänner involviert waren. Auch sei eine Frage, wie der oder die Täter vom Tatort weggekommen seien.

Feststeht, dass der 21-jährige Abdul B. zuvor im Zusammenhang eines Verfahrens zum Paragraphen 89a StGB (Vorbereitung einer terroristischen Straftat) Kontakt zum "Islamischen Staat" eingeräumt haben soll. Es sei davon auszugehen, dass die Tat "vorsätzlich" geschehen sei, mit der Absicht Menschen zu töten.

Der Berliner katholische Erzbischof Heiner Koch hat mit Entsetzen auf den mutmaßlichen Anschlag auf den Christopher-Street-Day (CSD) in Berlin am Samstagabend reagiert. "Wie schrecklich! Ein so frohes und bewegendes Fest, brutal zu zerstören", erklärte Koch auf Anfrage. In den Sonntagsgottesdiensten werde Fürbitte für die Betroffenen und ein friedliches Miteinander in der Gesellschaft gehalten, kündigte Koch an. "Der Hass darf nicht gewinnen."

Teilnehmer der Christopher Street Day-Kundgebung sprechen von einer "traurigen Nacht".

Die Rapperin Ikkimel rief nach dem tödlichen Vorfall am Rande des Berliner Christopher Street Days (CSD) zu Zusammenhalt auf. "Liebe ist NIEMALS der Fehler, ANGST UND HASS niemals eine Antwort", schrieb die 29-Jährige bei Instagram. Sie hoffe, dass viele Menschen jetzt realisierten, wie wichtig es sei, zusammenzuhalten - "jetzt noch mehr als sonst".

Der ARD-Terrorismusexperte Holger Schmidt berichtet, der Tatverdächtige sei den Behörden im Zusammenhang mit der Terrororganisation "Islamischer Staat" aufgefallen. Es soll auch Verfahren gegeben haben, der Mann soll in Haft gewesen sein. Doch die Hintergründe seien noch unklar.

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) erklärte laut einer Mitteilung des Ministeriums: "Diese feige, abscheuliche Attacke auf friedlich feiernde Menschen erschüttert mich zutiefst. Meine Gedanken sind bei den Opfern, ihren Angehörigen und allen, die diese Tat miterleben mussten."

Man werde alles daransetzen, die Tat und Hintergründe schnell aufzuklären und zu ahnden. Bundeskanzler und Bundesinnenminister stünden in engem Kontakt mit den Berliner Sicherheitsbehörden und hätten Unterstützung aus dem Bund angeboten, heißt es weiter. Ausdrücklich dankte der Minister den Einsatzkräften vor Ort.

Experten sichern am Tatort in Berlin weiter Spuren und versuchen, sich weiter ein Bild von der Lage zu machen. Unklar ist, ob es sich um einen oder mehrere Täter handelt. Auch wurde eine Wohnung in Berlin-Schöneberg durchsucht. Mehr als 2000 Polizisten sollen im Einsatz sein.

Die Veranstaltungen des Christopher Street Day wurden abgesagt.

Wegen des "Verdachts eines Anschlags" am Rande der Christopher Street Day (CSD) in Berlin haben die Ermittler den 21-jährigen Tatverdächtigen Abdul B. öffentlich zur Fahndung ausgeschrieben.

Die Polizei Berlin warnte in einer im Onlinedienst X veröffentlichten Erklärung davor, den mutmaßlich islamistischen Verdächtigen anzusprechen, da er "möglicherweise bewaffnet und gefährlich" sei. Der Mann habe eine schlanke Statur, sei etwa 1,90 Meter groß und habe schwarze Haare.

Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) spricht nach der Attacke am Rande des Christopher Street Days von einem "Angriff auf unsere freie und weltoffene Gesellschaft“. "Nach einem friedlichen und bunten CSD wurde die Versammlung für ein tolerantes und friedliches Berlin auf brutalste Art attackiert", teilte er mit.

Bei dem mutmaßlichen Täter soll es sich um einen 21 Jahre alten Mann handeln. Er wurde nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa erst im Mai 2026 aus dem Jugendarrest entlassen. Nach ihm solle in Kürze öffentlich mit Fotos gefahndet werden.

Bei dem Todesopfer in Berlin handelt es sich um eine Frau. Das sagte Polizeisprecher Florian Nath am frühen Morgen. Die Frau wurde demnach bei dem Vorfall am Rande des Christopher Street Days so schwer verletzt, dass sie noch vor Ort starb. Weitere Details nannte der Sprecher nicht. Auch Angaben zum aktuellen Zustand der mindestens 16 Verletzten lagen nicht vor.

Die Fahndung nach dem mutmaßlichen Täter läuft laut Polizei mit Hochdruck. Es liefen bereits Maßnahmen gegen diesen Tatverdächtigen, sagte ein Polizeisprecher. Er kündigte an, dass die Polizei bei der Fahndung nach dem Verdächtigen wahrscheinlich auch die Öffentlichkeit einbeziehen wolle. Weitere Details dazu nannte er nicht.

Die Polizei hat einen möglichen Tatverdächtigen identifiziert. Er gehöre dem islamistischen Milieu in Berlin an, sagte ein Polizeisprecher. Der Mann sei polizeibekannt. Laut der Nachrichtenagentur dpa hat die Polizei eine Wohnung in Berlin Schöneberg durchsucht. Es erfolgte aber keine Festnahme, weil der mutmaßliche Täter nicht angetroffen wurde, wie Polizeisprecher Florian Nath der dpa sagte.

Die Polizei hofft auf Hinweise aus der Bevölkerung und hat dafür ein Hinweisportal eingerichtet. Zeugen werden gebeten, sachdienliche Hinweise in Form von selbst aufgenommenen Fotos oder Videos zum Tatgeschehen über einen Link an das Hinweisportal der Polizei zu übertragen. Die Polizei fahndete in der Nacht weiterhin nach dem oder den Tätern.

Nach Angaben von Feuerwehrsprecher Dominik Pretz sind von den 16 Verletzten drei lebensbedrohlich und acht schwer verletzt. Zudem gibt es fünf leicht verletzte Menschen, wie Pretz sagte. Die schwer verletzten Menschen seien alle in Krankenhäuser gebracht worden. Zudem werden nach Angaben des Sprechers 30 Menschen von den Helfern der Feuerwehr betreut. Sie stünden unter dem Eindruck des Geschehens.

Nach Polizeiangaben gibt es unterschiedliche Aussagen darüber, ob es ein Täter war, oder ob es mehrere waren. "Deshalb haben wir uns sehr breit aufgestellt“, sagte Polizeisprecher Florian Nath. Details wollte er nicht nennen.

In Rettungsdecken gehüllte Menschen

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) verurteilte die Todesfahrt am Rande des Christopher Street Day als "abscheuliche Tat". Merz stehe mit Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) "in engstem Kontakt" und werde von den Sicherheitsbehörden "fortlaufend unterrichtet", erklärte ein Regierungssprecher in der Nacht .

Die genauen Hintergründe der Tat waren zunächst unklar. "Wir wissen momentan noch nichts über irgendwelche Motivlagen, über die Person des Täters oder Ähnliches", sagte ein Polizeisprecher. "Das ist alles noch nicht gesichert bekannt."

Ein Augenzeuge sagte der Nachrichtenagentur AFP, ein Lieferwagen sei mit hoher Geschwindigkeit von der Lennéstraße in den Tiergarten abgebogen. Dabei habe er mindestens zwei Menschen angefahren. Die Nachrichtenagentur dpa meldete, ein weißer Wagen sei gegen 22.00 Uhr am Ahornsteig parallel zur Lennéstraße gefahren. Dort habe er mehrere Menschen angefahren, bevor er mit einem Baum kollidierte. Der Fahrer habe das Fahrzeug verlassen und sich in unbekannte Richtung entfernt.

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