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Der Musiker Danger Dan, 43, hat erstmals über seine sexuelle Orientierung gesprochen. »Ich habe mich zwar nie als besonders hetero erlebt, aber auch nicht als schwul oder bi. Mir war sowas immer recht schnurz«, sagte er dem »Tagesspiegel«. Auf seinem neuen Album »Keine Angst«, das am 2. Oktober erscheint, singt er unter anderem über die Beziehung zu seinem Ex-Freund. Angesichts von Bedrohungen queerer Veranstaltungen durch Islamisten und Nazis sei nun der richtige Zeitpunkt für ein schwules Liebeslied: »Ich solidarisiere mich nicht nur mit euch, sondern ich bin einer von euch.«
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In dem Interview sprach der Musiker, der mit bürgerlichem Namen Daniel Pongratz heißt, auch über seine fortschreitende Erblindung. Danger Dan leidet an der erblichen Augenkrankheit Retinitis pigmentosa. »Die Konfrontation mit der eigenen Endlichkeit kann, so bitter sie ist, daran erinnern, wie wertvoll jeder Augenblick ist«, sagte er. Die Diagnose sei ein Wendepunkt in seiner Biografie gewesen. Hinter der Bühne müsse ihm inzwischen häufig jemand mit einer Taschenlampe den Weg leuchten. Auf seinem Klavierhocker befinde sich ein neonfarbenes Kreuz, damit er erkennen könne, wo er sich hinsetzen müsse.