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CSD in Hamburg: Viertelmillion Besucher – mehr Polizei nach Berlin-Anschlag

Mit einer Viertelmillion Besucher rechnen die Veranstalter des CSD in Hamburg. Nach dem Anschlag auf die Pride-Parade in Berlin will die Hamburger Polizei ihre Einsatzkräfte im Vergleich zum Vorjahr verdoppeln.

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Der Andrang bei der Pride-Parade in Hamburg wird voraussichtlich groß: Rund 250.000 Menschen werden am Samstag zu einer Demonstration zum Christopher Street Day erwartet. Nach dem islamistischen Anschlag auf eine ähnliche Veranstaltung in Berlin vor einer Woche hat die Hamburger Polizei angekündigt, die Demonstration mit doppelt so vielen Beamten wie im vergangenen Jahr zu schützen.

Der Verein Pride Week, der die Demonstration in Hamburg veranstaltet, erklärte, man wolle sich durch den Anschlag nicht einschüchtern lassen. Die queere Community wolle einander Kraft geben, sagte Vereinssprecher Manuel Opitz.

Prominente Unterstützung bekommen die Veranstalter von SPD und Grünen. Ihre Teilnahme angekündigt haben der Bundestagsfraktionschef Matthias Miersch, SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf und die frühere Grünen-Chefin Ricarda Lang. Auch der Berliner CSD-Verein will mit einem eigenen Wagen dabei sein, auf dem die Teilnehmer dunkle Kleidung tragen.

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Im Demonstrationszug, der durch den Stadtteil St. Georg zur Innenstadt führt, sollen mehr als 40 Lastwagen von Vereinen, Parteien, Unternehmen und Kirchengemeinden unterwegs sein. Das Motto lautet: »Solidarisch queer. Haltung zeigen – für eine Zukunft ohne Angst!«

In Berlin hatte der islamistische Attentäter Abdul Ballout mit einem Auto mehrere Menschen angefahren und weitere vermutlich mit einer Machete attackiert. Eine Frau starb, 31 Menschen wurden verletzt. Der 21-Jährige wurde am Sonntagabend von Polizisten erschossen, nachdem sie ihn in einer Kleingartenanlage gestellt hatten.

Ballout war der Polizei und Justiz bekannt, er hatte Verbindungen zum islamistischen Terror. Noch am Tag des Anschlags überwachten ihn nach SPIEGEL-Informationen Sicherheitsbehörden. Demnach filmte eine heimlich vom Berliner Landeskriminalamt (LKA) angebrachte Kamera, wie B. das Haus in Berlin-Tiergarten verließ, in dem er lebte.

Schock, Trauer, Wut: So reagiert die queere Community nach dem Anschlag auf den Berliner CSD. Aber was ist jetzt zu tun? Darüber gehen die Meinungen auseinander. Den ganzen Text lesen Sie hier .